In der taktischen Notfallmedizin muss immer wieder die Gesamtlage bewertet werden. Dabei sind nicht nur eine mögliche Bedrohungslage, sondern auch die Erfordernisse des Einsatzes, bei dem der Notfall eingetreten ist, zu berücksichtigen. Damit ist unter Umständen auch eine Zurückstellung der medizinischen Versor­gung zur Fortsetzung des Auftrages möglich, ggf. sogar unter Inkaufnahme einer eingeschränkten individualmedizinischen Versorgung. Ziel ist die Erreichung des bestmöglichen Ergebnisses für den Patienten und für den Auftrag, da bei diesem potentiell Leben und Gesundheit weiterer Personen gefährdet sind.

Standardisierung und team­orientiertes Vorgehen nach etablierten Algorithmen sowie die dadurch entstandene “gemeinsame Sprache” haben in der Notfallmedizin zu einer Verbesserung der Patientenversorgung geführt. Die Prinzipien und Verfahren sind sinnvollerweise sowohl an die Situation im Rettungsdienst als auch an die zu erwartende Patientenpopulation angepasst. Dies betrifft insbesondere die meist kurzen Versorgungs- und Transportzeiten.
Bei militärischen oder anderen taktischen Einsatz­lagen bzw. bei der notfallmedizi­nischen Versorgung unter Bedrohung kann aufgrund der völlig anderen Rahmenlage in extremen Situationen z.B. die völlig korrekte Vorgehensweise nach ATLS- bzw. “zivilen” Algorithmen und Vorgehensweisen eine Verschlechte­rung des Zustandes des Verwundeten und der eigenen Lage verursachen. Aus diesem Grund entwickelte sich in den letzten 12 Jahren das Versorgungskonzept “Tactical Combat Casualty Care” (TCCC) beim Militär bzw. im Bereich der Spezialkräfte der Polizei “Tactical Emergency Medical Support” (TEMS).


 

  1. TREMA goes Alpine

    TREMA goes Alpine

    Unter diesem Motto trafen sich auf Privatinitiative Trema Mitglieder und Gäste in Tirol und Bayern. Dort stand Ausbildung, Austausch aber auch Kameradschaftspflege auf dem interessanten, 2 tägigen Programm. Fazit aller Teilnehmer war der Wunsch auf Wiederholung im Jahr 2020.

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  2. TREMA-Mitglied unterstützt auf Hauptstadtkongress

    TREMA-Mitglied unterstützt auf Hauptstadtkongress

    Auch 2019 organisierte die Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin u. Schmerztherapie des Ulmer Bundeswehrkrankenhauses wieder einen Workshop „Invasive Notfalltechniken“ auf dem Hauptstadtkongress für Anästhesiologie und Intensivtherapie (HAI 2019) in Berlin. Gemeinsam mit Andreas Müller (TREMA), M. Royko (BwK HH), H. Genzwürker (Neckar-Odenwald-Kliniken, Buchen) R. Steidl (BwK Berlin) und sowie mit...

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  3. TREMA-TAGE 2019 in Mosbach

    TREMA-TAGE 2019 in Mosbach

    Vom 10.10.-13.10.2019 finden die jährlichen TREMA-Tage in Mosbach statt!Wir bieten wieder spannende Workshops an! TREMA-Mitglieder haben nun die Möglichkeit den Newsletter (August 2019) im Downloadcenter abzurufen. Die Anmeldungen für Teilnehmer und Gäste zu den TREMA-Tagen stehen ebenfalls im Downloadcenter für alle zur Verfügung!

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